Klare Grenzen

Wofür ich KI nutze

  • Einstieg in die Recherche, um Studien und Quellen schneller zu finden. Jede Quelle lese und prüfe ich danach selbst.
  • Transkription von Interviews. Zitate gleiche ich mit der Aufnahme ab.
  • Korrekturlesen auf Tippfehler und Grammatik.

Wofür ich KI nie nutze

  • Texte oder Absätze schreiben
  • Zitate erfinden oder umformulieren
  • Fakten, Zahlen oder Quellen ungeprüft übernehmen
  • Interviews, Beobachtungen und Recherche vor Ort ersetzen
  • Vertrauliche Informationen von Gesprächspartnern in KI-Tools eingeben

So prüfe ich

Jede Angabe hat eine Quelle.


Zahlen, Studien und Aussagen gleiche ich mit der Primärquelle ab: mit der Studie selbst, der Statistik, der Pressemitteilung oder der Interviewaufnahme. KI-Antworten sind für mich ein Hinweis, wo ich suchen kann, nie ein Beleg. Falsche Zitate sind im Journalismus nicht peinlich, sondern gefährlich.

Auf Wunsch liefere ich mit jedem Text eine Quellenliste. Und wenn KI an einem Arbeitsschritt beteiligt war, etwa bei der Transkription, sage ich euch das.

Der entscheidende Punkt

KI hat nichts erlebt. Ich schon.


Ich habe Orte bereist, die auf keiner typischen Reiseroute liegen, und mit Menschen gesprochen, deren Geschichten nirgendwo nachzulesen sind. Situationen wie diese lassen sich nicht prompten.

Wer selbst vor Ort ist, schreibt anders: konkreter, genauer und mit Details, die kein Modell erfinden kann, weil es sie nie gesehen hat. Eine KI kann einen Reisebericht formulieren. Sie kann aber nicht durch den Regen laufen, den Erdbeertee aus den Cameron Highlands probieren und spüren, warum dieser Ort anders ist als alle anderen.

Wie das im Alltag aussieht, beschreibe ich ausführlich im Blogartikel KI-Tools für Journalisten. Was rechtlich gilt, steht in meinem Beitrag zur KI-Kennzeichnungspflicht.

Ihr sucht eine Autorin, die selbst recherchiert und schreibt?

Erzählt mir von eurem Thema.

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